Kommentare 0

Der Tag der toten Taube

Der 10. Juni stand auf dem Friedensplätzchen ganz im Zeichen der Schützen und wurde vom St. Sebastianus Schützenverein verantstaltet, um den eine Woche später stattfindenden Schützensonntag anzukündigen. Das Schützenbrauchtum gibt es nun seit weit mehr als 690 Jahren und gehört zu Düsseldorf wie das Altbier. Um so bedauerlicher, dass sich fast vierzig Menschen beim Ordnungsamt über das Fest auf dem Friedensplätzchen beschwert haben. Man kann von diesen Festen halten was man will, wenn man keine Lust auf Brauchtum und Leben in der Stadt hat, sollte man in der Einöde wohnen. Und auch nicht die größte Düsseldorfer Kirmes besuchen, die wird nämlich auch von den Schützen veranstaltet. Das Leben am Plätzchen haben sich die meisten Anwohner wohl selbst ausgesucht, bringt es doch viele Vorteile und Lebensqualität mit sich. Da kann man doch im Gegenzug auch an ein paar Tagen im Jahr die Zähne zusammenbeißen und den Menschen Mensch sein lassen.

In Kategorie: Blog

Schreibe eine Antwort